Posts filed under 'Vom Mutter-Sein'
Ein paar Gedanken zum Thema Alleinerziehende
Gleich mal vorab: Hut ab vor allen – Frauen wie Männern -, die die Herausforderungen der Kindererziehung ganz alleine meistern (müssen). Ihr leistet Erstaunliches und kriegt dafür höchstwahrscheinlich viel zu wenig Dank – und viel zu wenig Geld sowieso. Aber es gibt da ein großes ABER: (mehr…)
Add comment 31. Dezember 2009
Mein Bett schnarcht!
Familienurlaub in einem Appartement. Mutti und Baby sind schon aufgestanden. Unser großes Kind, damals etwa 3,5 Jahre alt, und der Vater schlafen noch im Schlafzimmer. Plötzlich ertönt der verzweifelte Hilferuf des schlaftrunkenen Sprösslings:
„Mein Bett schnarcht so laut!“
Add comment 29. Dezember 2009
… dann schalte ich euch das Internet ab!
Unser großes Kind (4 Jahre) ärgert sich über unsere Beschränkung des Fernsehkonsums mit folgenden Worten:
„Dann schalte ich euch das Internet ab!“
Sollte uns das zu denken geben?
Nein.
Aber ich finde, es zeugt von Durchblick und Schlauheit: Es weiß sehrwohl, wie es uns treffen könnte …
K(l)eine Selbstverteidigung: Ich habe den Computer während der vergangenen drei Tage nicht einmal angerührt. Und wenn ich es tue, dann nur, wenn die Kinder nicht dabei sind – wäre anders gar nicht möglich …
Add comment 27. Dezember 2009
Übersättigung zu Weihnachten
Es gibt nichts Schöneres als leuchtende Kinderaugen unter dem Christbaum. Bei dieser Vorstellung wird vielen warm ums Herz und sie scheuen weder Kosten noch Mühen, um den lieben Kleinen eine Freude zu bereiten. Auch die anderen Verwandten denken so und leicht kommt es zu einer wahren Geschenke-Orgie unter dem Christbaum, nicht selten verknüpft mit dem Buhlen um die Gunst der kleinen Lieblinge.
Doch Vorsicht: Übersättigung kann wahre Freude abtöten! (mehr…)
Add comment 27. Dezember 2009
Steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuung
Das Jahr neigt sich dem Ende zu – und bald wird es wieder Zeit für die Arbeitnehmerveranlagung bzw. die Einkommensteuererklärung. Ab 1.1.2009 können die Kosten für Kinderbetreuung von steuerpflichtigen Eltern in der Höhe von maximal 2.300 Euro pro Kind und Kalenderjahr rückwirkend abgesetzt werden. Die Betreuungskosten können als „außergewöhnliche Belastung“ ohne Selbstbehalt geltend gemacht werden. Das verringert die Bemessungsgrundlage und vermindert somit die Einkommenssteuer.
Bedingungen dafür sind: (mehr…)
Add comment 23. Dezember 2009
Geld sparen mit dem Familienpass
Viele Freizeitangebote – Skilifte, Bäder, Museen, Bildungseinrichtungen, Gasthäuser uvm. – in zahlreichen österreichischen Bundesländern bieten Ermäßigungen mit dem Familienpass. Für alle Ermäßigungen gilt: Mindestens ein Erwachsener und ein Kind müssen gemeinsam das Angebot nutzen. (mehr…)
Add comment 23. Dezember 2009
Wenn Mutter krank ist …
… dann reißen sprichwörtlich (fast) alle Stricke.
Bei zwei Kleinkindern wird strenge körperliche Schonung zur Herausforderung. Und da lobe ich mir die Großmütter – in unserem Fall allerdings leider im Konjunktiv: Ich würde mir die Großmütter loben. Denn beide Großmütter sind noch voll berufstätig und mehr oder weniger weit weg. (mehr…)
Add comment 23. Dezember 2009
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Noch immer keinen Plan, was du schenken sollst? Hier kommt die Rettung:
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Add comment 21. Dezember 2009
Aber der andere hat angefangen …
Welche Mutter (welcher Vater) kennt das nicht: Das Kind steht in Form eines heulenden Elends vor einem und beschwert sich völlig aufgelöst: „Der (oder die) Dingsbums hat mich geschubst, gehaut, ge-was auch immer.“ Das andere Kind steht etwas abseits und verteidigt sich lautstark: „Aber er/sie hat angefangen. Er/sie hat mich zuerst geschubst!“ Darauf wieder das eigene Kind: „Ja, weil er/sie frech zu mir war.“ Und so weiter und so weiter.
Als Elternteil ist man dann geneigt, das eigene Kind in Schutz zu nehmen. Doch so einfach ist die Sache oft nicht – wer wirklich angefangen hat, lässt sich oft nicht 100-prozentig eruieren. Wie also reagieren? (mehr…)
1 comment 20. Dezember 2009
Wir sind Wirtschaft – ein paar Gedanken zum Thema Konsum und Umwelt
Es ist tatsächlich so: Nachfrage bestimmt das Angebot.
Und ja, jede und jeder kann was bewirken.
Manche mögen meinen, dass ich hier Wasser predige, aber Wein trinke. Aber ist nicht die Selbsterkenntnis der erste Weg zur Besserung?
Hierzu ein paar Gedanken:
- Brauchen wir das wirklich? Man kauft tatsächlich oft Dinge, die die Welt nicht braucht. Viele Ketten arbeiten geziehlt mit der Methode, dass es viele Dinge gar nur eine Woche lang im Laden gibt. Das erzeugt künstliche Knappheit – „jetzt oder nie“.
Auch mit den „Belohnungskäufen“ ist das so eine Sache – wie nachhaltig ist das angestrebte Glücksgefühl wirklich?
Daher sollten wir uns viel öfter fragen, ob wir das nun wirklich brauchen. - Made in China: Habt ihr schon mal darauf geachtet, woher die Dinge kommen? Und welchen weiten Weg sie schon hinter sich haben – und trotzdem billiger sind als einheimische Produkte?
Gerade bei Kinderspielzeug ist das bezeichnend. Mit Lego und Playmobil ist man (noch?) auf der sicheren europäischen Seite, aber dann wird’s eng … Viele europäische Marken haben ihre Produktion längst ausgelagert. Und immer wiederkehrende Warnungen vor gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen sollten uns auch zu denken geben …
Auch bei Lebensmitteln sollte man sich die berechtigte Frage der Herkunft stellen. Muss der Granny Smith aus Argentinien (!) wirklich sein? (Ja … manchmal schon …) - Billig auf Kosten anderer? Wer stellt die billigen Waren her? Wer verdient in der Kette an dem Ding? Und welchen Preis bezahlst du? Da gefällt mir das Konzept von Fairtrade. Es gibt schon so viele Möglichkeiten und Alternativen. Und oft sind es nur ein paar Cent Unterschied. Klar, immer geht es nicht.
- Unter Strom? Wie viele Elektrogeräte gibt es in deinem Haushalt? Und wieviel Strom fressen die? Und fressen die nicht auch teilweise Strom, ohne dass du sie überhaupt nutzt? Denk darüber mal nach – und weine.
Noch schlimmer sind übrigens batteriebetriebene Dinge – eine schlechtere Umweltbilanz kann es kaum geben …
Was ist dein ökologischer Fußabdruck? footprint.at
Mein Ergebnis: Sie hinterlassen einen ökologischen Fußabdruck von 3,7 global Hektar. Ihr Footprint ist damit kleiner als der österreichische Durchschnitt von 4,9 gha. Dennoch: Es würde 2,1 Planeten von der Qualität der Erde erfordern, um allen ErdenbürgerInnen den gleichen Zugriff auf Ressourcen und Energie zu ermöglichen!
Add comment 18. Dezember 2009