Posts filed under 'Krankheiten und Wehwehchen'
Trinken, trinken, trinken, auf’s Trinken nicht vergessen!
In immer mehr Bereichen komme ich drauf, wie wichtig das Trinken ist. Ausreichend trinken hilft bei:
- Husten (jawohl!)
- Blasenentzündung
- Kopfschmerzen
- Infektionen (Viren und Bakterien haben leichtes Spiel bei ausgetrockneten Schleimhäuten)
- trockener Haut
- beim Abnehmen
- Gehirnleistung und Konzentration
- usw.
Durst ist bereits ein Alarmsignal von Flüssigkeitsdefizit! Daher: Schon vorher trinken!
Das ist ein Thema, das ich mir selbst ins Stammbuch schreiben muss: Ich muss mich regelmäßig zum Trinken zwingen. Leider. Gemeint sind selbstverständlich vorzugsweise kalorienfreie Getränke wie Wasser oder ungesüßte Tees.
Und bei Kindern hilft wie so oft das gute Vorbild der Eltern: Wasser steht beim Essen am Tisch bereit. Die ganz kleinen prosten gerne mit den Großen. Auch übertrieben genüssliches Trinken mit Begleitgeräuschen wie „Aaaah!“ regen zur Nachahmung an.
3 comments 11. Dezember 2009
ICE – so hilft das Handy im Notfall
Die Österreichische Gesellschaft für Notfall- und Katastrophenmedizin empfielt: Um es im Notfall Einsatzorganisationen und Notfallaufnahmen zu ermöglichen, Angehörige rasch zu verständigen oder die Identität eines Verunfallten oder Erkrankten zu ermitteln, sollen auf dem eigenen Mobiltelefon sogenannte ICE-Nummern abgespeichert werden. ICE ist die internationale Abkürzung für „In Case of Emergency„.
Um den persönlichen ICE-Service einzurichten, gehen Sie wie folgt vor: (mehr…)
Add comment 6. Dezember 2009
Bewährte Hausmittel bei Erkältung, erste Hilfe für’s Immunsystem
Bei Schnupfennasen & Co. muss mutter nicht gleich die Hausapotheke plündern – es geht auch anders: Hausmittel, die schon Oma erfolgreich angewendet hat. Wirken super und sind schonender – zum Körper wie zum Börserl.
Die meisten Hausmittel sind am wirksamsten, wenn erste Erkältungssymtome auftreten. Daher: rasch handeln. Erste Frühwarnzeichen sind: Frösteln, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Kopf- und Gleiderschmerzen sowie Schnupfen, Halsweh und Husten.
Hausmittel gegen Erkältung:
- Tee trinken:
Lindenblüten- oder Hollunderblütentee helfen beim Ausschwitzen (2 TL mit kochend heißem Wasserübergiesen, 10 min ziehen lassen, vor dem Schlafengehen trinken).
Salbeitee gurgeln bei Halsschmerzen (ich find das fuchtbar grauslich, aber es wirkt …)
Hagebuttentee stärkt das Immunsystem: Die roten Früchte enthalten mehr Vitamin C als Zitronen, zudem ist es hitzeresisten
Kamillentee hilft gegen Halzschmerzen, Schnupfen und Entzündungen der Nebenhöhlen, außerdem wirkt er beruhigend auf Magen und Darm und hat leicht antibakterielle Wirkung.
Pfefferminztee befreit durch das enthaltene Menthol die Atemwege und hilft bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Vor allem bei Übelkeit und Brechreiz wirkt eine Tasse Pfefferminztee oft Wunder. - Inhalieren:
Bäder mit Thymian, Fichtennadel oder Eukalyptus (Vorsicht bei Kleinkindern) wirken schleimlösend; Wichtig: Badetemperatur zwischen max. 38-40 °C, sonst macht der geschwächte Kreislauf schlapp; danach kicke Sochen anziehen und ruhen.
Inhalator oder Schüssel mit heißem Wasser mit Kamille oder den oben genannten Badeölen wirkt Wunder und ist auch als Vorbeugung geeignet, denn trockene Schleimhäute erleichtern Viren und Bakterien das Eindringen. - Wickel:
Zwiebel- oder Topfenwickel wirken entzündungshemmend
Kartoffelwickel bei Husten, da dieser die Wärme lange speichert und sie kontinuierlich abgibt (Kartoffel sehr weich kochen, in ein Tuch einschlagen, zerdrücken, Temperatur prüfen, auf die Brust legen und erst entfernen, wenn abgekühlt); Alternative dazu:
Schmalzwickel (siehe hier).
3 comments 30. November 2009
Ganz und gar nicht geheim: Rezept bei Erkältungen
Das gar nicht so geheime Rezept: Hühnersuppe.
Warum sie so wirksam ist?
- Hitze: viele Viren vertragen Hitze nicht.
- Cystein: Der Eiweißstoff wirkt entzündungshemmend und abschwellend auf die Schleimhäute in Nase, Mund und Rachen und unterstützt die Immunreaktionen des Körpers.
- Zink: Der hohe Zinkgehalt in der Hühnersuppe ist an den Eiweißbaustein Histidin gebunden, wodurch der geschlauchte Körper das Zink besonders gut aufnehmen kann.
- Vitamine: Durch das Gemüse in der Suppe unterstützt die körpereigene Abwehr.
- Selbst gekocht: Denn Fertigsuppen hinken dem Original um vieles hinterher.
Quelle: Elternberatung.
Add comment 27. November 2009
Dosierung von ätherischen Ölen
Regeln der Aromatherapie:
Personen:
- je jünger, desto sparsamer
- je leichter, desto weniger
- je sensibler, desto geringer
- je älter, desto häufiger
Befindlichkeit:
- je größer die Schmerzen, desto mer Öl
- je chronischer die Beschwerden, desto länger die Behandlung
Dosierung von reinen ätherischen Ölen
- Duftlampe (je nach Raumgröße): Kinder 1-5 Tropfen; Erwachsene 5-15 Tropfen
- Vollbad (eingemischt in Honig, Sahne, Seife, Salz oder Basisöl): Kinder 3-7 Tropfen, Erwachsene 7-12 Tropfen
- Aromawickel: 1-2 Tropfen Öl ind 1 TL Honig/1 EL Topfen/Heilerde
Quelle: Ingeborg Stadelmann: Bewährte Aromamischungen: Mit ätherischen Ölen leben-gebären-sterben
Add comment 14. November 2009
Blauer Brief vom Kindergarten: Die Schweinegrippe ist da! Hilfe!
So. Da gibt es nun also einen blauen Brief vom Kindergarten: In der Gruppe meines Kindes gibt es ein Kind mit Verdacht auf Schweinegrippe. Rumps!
Wie reagieren?
Abwarten, was passiert? Vorbeugen? Wenn ja, wie? Impfen?
Das hab ich zusammengegoogled:
Ansteckung:
Ansteckend können mit der „neuen Grippe“ infizierte Personen bereits etwa einen Tag vor dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen sein. Die Inkubationszeit bei der neuen Grippe beträgt 1-3 Tage (Zeitraum bis 7 Tage nach dem Kontakt mit einer angesteckten Person).
Symptome erkennen:
Beim Menschen verlaufen die Symptome normalerweise wie bei einer herkömmlichen saisonalen Grippe, mit plötzlich auftretendem hohem Fieber, Kopfschmerzen, Husten und allgemeinem Schwächegefühl. Durchfall und Übelkeit können zusätzlich auftreten. (Quelle: AGES)
Bei Kindern deutet schneller oder schwerer Atem auf eine Infektion der Atemwege hin. Auch wenn Ihr Kind oder Baby gereizt wirkt, ständig müde ist oder Fieber hat, sollten Sie zum/r Arzt/Ärztin gehen. Es sind sehr wahrscheinlich nur Anzeichen für eine normale Erkältung, aber es sollte von einem Arzt abgeklärt werden. (Quelle: www.babycenter.at)
Vorbeugung:
- Waschen Sie sich regelmäßig und sorgfältig die Hände, besonders nach dem Toilettengang, vor dem Essen und wenn Sie nach Hause kommen. Verwenden Sie dabei auch ausreichend Seife.
- Wenn Sie husten oder niesen müssen, dann bedecken Sie Ihren Mund und die Nase mit einem Papiertaschentuch. Werfen Sie das Tuch nach einmaligem Gebrauch weg.
- Wenn Sie kein Taschentuch zur Hand haben, dann husten Sie lieber in den Ärmel als in die Hand, damit sich die Infektion nicht durch Händeschütteln ausbreiten kann.
- Berühren Sie nicht Ihre Augen, Nase oder den Mund – denn die Viren dringen über die Schleimhäute schneller ein.
- Viren können auf Oberflächen wie Türgriffen und Telefonen bis zu zwei Stunden überleben. Gründliches Händewaschen hilft gegen eine Ansteckung.
- Lüften Sie regelmäßig. Das bläst mögliche Viren zum Fenster hinaus und verhindert das Austrocknen Ihrer Schleimhäute, die sie zur Abwehr brauchen. (Quelle: www.babycenter.at)
Behandlung/Medikamente:
Medikamente gegen Grippe sind verschreibungspflichtig. „Sie wirken nur, wenn sie sehr früh – also innerhalb von zwei Tagen nach Beginn der Symptome – eingesetzt werden,“ erklärt Burger. Daher sollte beim Verdacht auf Schweinegrippe zügig ein Arzt aufgesucht werden. Er kann nach der Diagnose entsprechende Medikamente verordnen. Die sogenannten Neuraminidasehemmer Oseltamivir (Tamiflu) und Zanamivir (Relenza) bremsen die Vermehrung des Virus im Körper. Resistenzen gegen diese Medikamente traten bei dem Virus der neuen Grippe bisher nur in Eizelfällen auf. (Quelle: Apotheken Umschau)
AGES (Österreichische Agentur für Gesunheit und Ernährungssicherheit) schreibt hier:
„Tamiflu darf für Kinder von 1 – 12 Jahren als Saft verabreicht werden. Tamiflu® 12mg/ml Pulver steht für die Therapie für Kinder ab dem 1. Lebensjahr sowie für die postexpositionelle Behandlung nach Kontakt mit Influenzapatienten für Kinder ab dem 2. Lebensjahr als Flasche mit Pulver zur Herstellung einer Suspension (12mg/ml) zur Verfügung. Die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von Tamiflu zur Therapie bei Kindern unter einem Jahr sind noch nicht gesichert. Ebenso ist auch die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von Tamiflu zur Prophylaxe der Influenza bei Kindern unter einem Jahr noch nicht gesichert.“
Vor einer generellen Einnahme zur Prophylaxe wird dringend abgeraten, um einer Resistenzentwicklung des Virus entgegenzuwirken. Bei besonderen Expositionen (z. B. exponiertes Pflegepersonal) kann eine Prophylaxe angezeigt sein. Tamiflu ist zur prophylaktischen (vorsorglichen) Einnahme zugelassen, somit sollte die Wirksamkeit von Tamiflu auch bei dem neuen Virusstamm gegeben sein. Konkrete Belege dafür gibt es noch nicht.
Mas macht ihr?
1 comment 13. November 2009
Lausalarm!
Bisher blieben wir davon verschont – aber jetzt ist es so weit: Mein großes Kind hat Läuse. Also – und zwar so rasch wie möglich:
- Ab in die Apotheke, Läuse-Mittel kaufen. Anwenden – und zwar gleich bei allen Familienmitgliedern, Nissen rausklauben.
- Bettwäsche, Kopfbedeckungen, Handtücher etc. waschen. Alles nicht Waschbare wie Polstermöbel, Autositze eventuell mit einem Läuse-Spray behandeln. Oder: für einige Tage in einen gut verschlossenen Plastiksack packen oder einen Tag ins Tiefkühlfach.
- Kindergarten, Schule, Freunde informieren.
Danke, mir wär so auch nicht fad geworden.
Läuse sind lästig, aber ungefährlich – und mit mangelnder Hygiene hat der Befall nichts zu tun. Es sind hauptsächlich Kinder betroffen, weil die Läuse hier ideale Verhältnisse vorfinden: Kappen, Hauben und Jacken hängen dicht nebeneinander, die Kinder stecken die Köpfe zusammen …Häufiges Haarwaschen schützt NICHT vor Lausbefall!
Läuse sind bevorzugt an den Schläfen, hinter den Ohren und im Nackenbereich vorzufinden. Erwachsene Läuse sind hellgrau bis braun (letzteres wenn sie mit Blut vollgesogen sind), etwa 3 mm groß, können weder fliegen noch springen, aber flink laufen. Das Weibchen legt bis zu acht Eier (Nissen) pro Tag, die fest an den Haarschaft geklebt werden und als dunkle Punkte leicht zu erkennen sind. Nissen können je nach Haarfarbe unterschiedlich ausschauen: dunkle Punkte auf hellen Haaren, weiße Punkte auf dunklen Haaren. Nach 8 bis 10 Tagen schlüpft eine Larve, die nach weiteren 10 Tagen fortpflanzungsfähig wird.
Vorbeugung:
- 1 Tropfen Teebaumöl in den Nacken – tägl. vor Schul-/Kindergartenbesuch (Tipp meiner Nachbarin)
- 1 Tropfen Lavendelöl auf den Scheitel
- Shampoo aus Weidenrinde und Thymian (Apotheke)
Alternative Behandlungsmöglichkeiten:
- Selbstgemachter Umgebungsspray: Gemisch aus Wasser, Teebaumöl und Lavendel
- Kurzhaarschnitt (ist aber nicht notwendig)
- Essig (0,5%) und Wasser 1:1 mischen, nach dem Haarewaschen damit spülen.
- Leichteres Entfernen der Nissen: Essigspülung (1 Teil 6%iger Speiseessig auf 2 Teile Wasser, ca. 10 Min Einwirkzeit) vor dem Kämmen. Die Nissen werden dadurch gelockert, aber nicht abgetötet!
Add comment 3. November 2009
Homöopathie: Die richtige Dosis für Kinder
Für die Selbstbehandlung eignen sich Globuli der Potenzen D6 und D12.
D30 oder C-Potenzen sollten Sie nur verwenden, wenn Sie sich bereits gut mit Homöopathie auskennen oder nach fachlicher Beratung – durch falsche Dosierung erreichen Sie sonst gegebenenfalls das Gegenteil!
Babys, Kleinkinder und Schulkinder bekommen pro Gabe 3 Globuli; 3 Gaben pro Tag; am besten zwischen Unterlippe und Zähne, damit sie im Mund zergehen (be Babys oft schwer realisierbar, da sie die Globuli gern zerbeißen wollen – sofern schon Zähne da sind).
Tritt eine Wirkung ein, geben Sie das Mittel nicht weiter – die Selbstheilungskräfte sind geweckt. Verschlechtert sich der Zustand wieder, können Sie wieder Globuli geben. Wirkt das Mittel nicht wie erwartet, auf ein anderes Mittel wechseln oder Rücksprache mit einem Homöopathen halten.
(Quelle: BABY und Familie 04/2009)
1 comment 26. Oktober 2009
Das hilft bei Blasenentzündung – sicher nicht nur bei Kindern
Eine Blasenentzündung kann sich bei Kleinkindern, die bereits sauber sind, dadurch äußern, dass wieder alles in die Hose geht. Erst auf Nachfrage hat mein Kind Schmerzen beim Klo gehen geäußert. Und so haben wir das Kind kuriert:
- Trinken, trinken, trinken
- Preiselbeeren (Cranberries): gibt’s getrocknet in der Apotheke, im Reformladen oder eventuell im Drogeriemarkt; meine Kinder haben genussvoll reingehauen
- Homöopathie: Nux vomica D12 (3 Globuli, nach einer halben Stunde nochmals 3)
Und? Heute waren wir beim Arzt, Harn ist wieder vollkommen OK!
3 comments 21. Oktober 2009
Durchschlafen: Neuer Versuch
Dieser Blog begleitet unser größtes Dilemma: Baby – mittlerweile 14 Monate alt! – schläft nachts nicht durch. Jeder bisherige Versuch (siehe Kategorie „Durchschlafen“) war zwar kurzfristig erfolgreich, aber jeder neue Zahn hat alles zunichte gemacht. Jeder Zahn plagt das Kind tage- wenn ich wochenlang.
Das Einschlafen geht butterweich: Baby schläft alleine ein (winkt mir, wenn ich aus dem Zimmer gehe!); nachts gibt’s maximal Wasser zu trinken. Ich übe mich in positiven Gedanken und versichere auch dem Kind, dass alles in Ordnung ist und es beruhigt schlafen kann. Alles nichts, oder? Trotzdem meldet sich das Baby teilweise alle 1,5 Stunden – und das in dem Alter!
Unsere Versuche in den letzten Wochen: (mehr…)
6 comments 19. Oktober 2009