Posts filed under 'Kinder fördern'
Wieso? Weshalb? Warum?
Wieso? Weshalb? Warum? Tolle Sachbuch-Reihe für Kinder. Da kann man viel erfahren, entdecken und lernen (auch für Erwachsene ist durchaus Neues dabei)! (mehr…)
Add comment 30. Dezember 2009
Denk jetzt mal NICHT an einen roten Ball!
Und?
Da war er doch promt doch, nicht wahr?
Obwohl ich sagte NICHT!
Das ist eine Tatsache, die wir auch in der Kommunikation mit Kindern berücksichtigen müssen: Unser Hirnkastl tut sich schwer mit dem Wörtchen „nicht“ – es scheint für das Oberstübchen überhaupt nicht zu existieren. (mehr…)
Add comment 29. Dezember 2009
Filzstifte – nicht alle für Kinderhände geeignet!
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat im Magazin KONSUMENT 9/2009 Fasermaler untersucht:
Nur ein Set konnte rundum überzeugen, es ist allerdings auch im Preis Spitze. Sonst gibt es überwiegend schlechte Noten. Vielen Stiften geht bald die Farbe aus, sie brechen leicht und hinterlassen äußerst hartnäckige Flecken auf Kleidung oder Tischtuch. Dazu gibt es Schadstoffalarm: Manche Fasermaler enthalten hochgiftiges Bleichromat und gehören daher nicht in Kinderhände! (mehr…)
Add comment 14. Dezember 2009
Kindergarten und Schule: Die Qual der Wahl
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Wer keine Wahl hat quält sich auch. Und alle wollen nur das beste für ihr Kind. Was ist der beste Kindergarten/die beste Schule für mein Kind?
Ich habe keine Wahl – und ich habe beschlossen, dass es von nun an auch keine Qual mehr ist. Denn:
- Reality bites: Wir können unsere Kinder unter keine Käseglocke setzen. Wir würden ihnen einen reichen Erfahrungsschatz vorenthalten. Denn früher oder später wird es mit der Realität konfrontiert. So oder so.
- Wenn die Dinge nicht so laufen, wie wir uns das vorstellen, dann hilft jammern und schimpfen selten. Vielmehr möchte ich helfen, Dinge zum Positiven hin zu verändern.
- There is no best way – DEN besten Kindergarten/DIE beste Schule gibt es nicht. Überall wird mutter/vater auf Ecken und Kanten stoßen.
- Was für das eine Kind ein Segen ist, kann für ein anderes ein Fluch sein.
- So lange innerhalb der Familie alles passt, wird der Kindergarten/die Schule nichts vermasseln können. Und umgekehrt können sich Kindergarten/Schule auf den Kopf stellen und wahrscheinlich nur beschränkt wieder „reparieren“, wenn von daheim die Basis fehlt.
Dies war ein Beitrag zu meiner eigenen Psychohygiene. Und Gelassenheit.
Add comment 27. November 2009
Wenn euch die Kinderlieder schon bei den Ohren raushängen …

Sehr, sehr köstliche Interpretationen der klassischen Kinderlieder: Butzemann-die Schönsten Kinderlieder Die ganze Familie rockt dazu durch’s Wohnzimmer. Künstlerisches Projekt aus Österreich, abwechslungsreich und niveauvoll – Hörgenuss für die Großen UND die Kleinen. Danke K. & Co. für diese geniale Musik!
Die Lieder: Alle Meine Entlein, Spannenlanger Hansel, Drei Chinesen Mit Dem Kontrabass, Der Kuckuck Und Der Esel, Auf Der Mauer, Auf Der Lauer, Alle Vöglein Sind Schon Da, Hänsel Und Gretel, Butzemann, Backe Bakce Kuchen, Pausenwalzer, Fuchs,Du Hast Die Gans Gestohlen, Ein Männlein Steht Im Walde, Ein Hund Kam In Die Küche, Guten Abend,Gute Nacht, Kommt Ein Vogerl Geflogen
Mit von der Partie sind: Willi Resetarits, Gerald Votava, 1. Wiener Tschuschenkapelle, Hans Theessink, Birgit Denk und viele andere. Details und Hörproben gibt’s auf der Seite von Klaus Trabitsch.
Ich find’s hervorragend, weil die Musik zum spielerischen Umgang mit bekannten Liedern anregt: Singen, Trommeln, Shaken …
Add comment 22. November 2009
Nein, nein und nochmals nein.
Sobald Baby mobil wird und beginnt, seine Umwelt zu entdecken, dann hocht doch einmal euch selbst zu: Wie oft sagst du NEIN? Und wie sagst du es?
Gestern hatten wir dazu eine Diskussion in der Eltern-Kind-Gruppe. Unser Fazit:
- Was ist einem wirklich wichtig? Und was ist eigentlich egal? Darüber sollte jede Mutter in dieser Situation nachdenken. Denn wenn frau dauernd maßregelnd hinter dem Kind her sein muss, dann bedeutet das Stress – für’s Kind und vorallem für die Mutter selbst!
- Im Hauptaufenthaltsraum sollte es nicht mehr als etwa fünf Neins geben. Die müssen dafür konsequent behandelt werden. Nicht heute so und morgen so.
- Sollte es Sachen geben, die das Kind absolut nicht haben darf: wegräumen. Alles wegräumen wäre hingegen auch kontraproduktiv, schließlich soll das Kind auch das Nein akzeptieren lernen.
- Die Körpersprache sollte stimmig sein: Ein strenges Nein sollte mit einem strengen Gesicht und einer strengen Stimme einhergehen. Kinder haben feine Antennen und bemerken, wenn ein Nein nicht wirklich so gemeint ist. Ein freundlich gehauchtes Nein mit lachendem Gesicht wird wohl eher als Spaß als ein strenges Nein aufgenommen
1 comment 28. Oktober 2009
Frustration, Wut und Weinen
Folgende Eckpunkte hab ich mir aus Das kompetente Kind: Auf dem Weg zu einer neuen Wertgrundlage für die ganze Familie von Jesper Juul zusammengetragen:
Kinder sind kompetent, aber ihnen fehlt die Erfahrung. Juul plädiert für Einbeziehung statt Erziehung und unterscheidet die beiden Begriffe wie folgt:
- Erziehung: Erwachsene wissen alles, Kinder nix. Erziehung fürht zu Machtkämpfen, weil niemand gerne inkompetent gelten und von oben herab behandelt werden will.
- Einbeziehung: fördert das Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit zur Kooperation.
Wer im Mittelpunkt steht, ist kein Teil der Gesellschaft mehr!
Während der ersten 12-14 Monate stellen Eltern nahezu ununterbrochen die eigenen Bedürfnisse zurück. Ab diesem Alter müssen die Bedürfnisse der Eltern wieder mehr Raum gewinnen – das ist genauso wichtig für die Eltern wie auch für die Entwicklung des Kindes!
Frustration, Wut und Weinen sind untrennbare Bestandteile eines kindlichen Lernprozesses – vor allem in den ersten 5-6 Lebensjahren.
Die Kinder entdecken die Lust am Kämpfen und Argumentieren. Eltern sollten sie ernst nehmen, ohne ihnen notwendigerweise Recht zu geben. Ohne dieses Gegenüber bleiben die Kinder in ihrer Entwicklung stecken, das Kind ist und bleibt auf sich selbst fixiert und rechthaberisch.
Wenn ein Kind nicht alles das bekommt, worauf es Lust hat, dann ist das NICHT lieblos, unterdrückerisch und hat nichts mit mangelnder Fürsorge zu tun – im Gegenteil!
Das Kind lernt eines der wichtigsten Grundprinzipien: Man kann seine Bedürfnisse ausdrücken und darum bitten, was man haben möchte – aber man kann es nicht immer bekommen. Und: Es ist in Ordnung, wenn man sich darüber ärgert.
Add comment 26. Oktober 2009
Geschwister
Auch wenn es mich derzeit ziemlich viele Nerven kostet und der Stressfaktor am Himalaya kratzt (meine Kinder sind mittlerweile vier und ein Jahr alt), bin ich doch froh, dass die beiden sich gegenseitig haben. Zweites Kind ja oder nein? Hier sind ein paar Pro-Argumente:
- Geschwisterbeziehung ist die dauerhafteste Bindung überhaupt: Freundschaften gehen auseinander, Partnerschaften scheitern, Eltern trennen sich oder sterben, aber Geschwister bleiben meist ein Leben lang verbunden.
- Geschwister lernen voneinander: Die Beziehung ist eine Spielwiese für soziales Verhalten jeder Art. Ob sie sich gerade verstehen oder nicht, sie müssen einander aushalten. Zurückstecken, Kompromisse finden, eine Streitkultur entwickeln, das alles lernen Geschwister voneinander. Rivalität ist sogar förderlich und ist Motor für die körperliche und seelisch-geistige Entwicklung.
Bleibt die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt. Da scheiden sich die Geister. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein zu großer Abstand für die Beziehung hinderlich ist – die Geschwister befinden sich dann gegebenefalls nicht mehr in der gleichen Lebenssituation. Zu knapp hintereinander wiederum bedeutet vor allem am Anfang eine enorme Herausforderung (speziell für die Mutter) und hinderlich für die (gesunde) Abgrenzung der Kinder untereinander.
Wir haben uns bewusst für einen Altersunterschied von etwa drei Jahren entschieden. Ich habe viele positive Beispiele im Bekanntenkreis. Erstens ist das große Kind mit drei schon recht selbständig und relativ gefestigt (ich hab mal gelesen, dass die Seele mit drei „reif“ ist, um die Mutter nicht mehr ganz so arg zu brauchen), zweitens ist der Abstand doch noch so gering, dass sie jetzt schön langsam total nett miteinander spielen. Unser großes Kind kann sich bespielsweise kaum mehr an die Zeit erinnern, als das Geschwisterchen noch nicht da war.
Problemlos gibt’s nicht. Auch wenn man das große Kind noch so toll vorbereitet – die Geburt eines Geschwisterchens ist immer ein Schock. Denn wie es mit Geschwisterchen wirklich ist, merkt das Kind erst, wenn es da ist …
Add comment 7. Oktober 2009
Empfehlenswertes Spiel: Camelot Jr.
Ausgezeichnetes Spiel für alle Ritter und Burgfräulein ab 4 Jahre: Camelot Jr. von Smart Games.
Camelot Jr ist ein einzigartiges Puzzle, bei dem Logik, räumliches Denken und Feinmotorik kombiniert werden müssen, um die Lösung zu finden. Hochwertige Holzfiguren; 48 Aufgaben in 4 Schwierigkeitsgraden – auch für Erwachsene durchaus fordernd!
Add comment 1. Oktober 2009
Kinderbücher mit Altersangabe
Auf der Suche nach einem Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk? Lesen bildet! Hier gibt’s die Qual der Wahl:
- Bis 2 Jahre: click
- Ab 2 Jahre: click
- Ab 3 Jahre: click
- Ab 4 Jahre: click
- Ab 6 Jahre: click
- Ab 8 Jahre: click
- Ab 10 Jahre: click
- Ab 12 Jahre: click
- Ab 14 Jahre: click
Oder wie wär’s mit einem Amazon-Gutschein?
Add comment 30. September 2009
