Posts filed under 'Ein-/Durchschlafen'

Wer schläft wo, wie und wann: Familienbett, Gitterbett und andere Eigenheiten

Meine Kinder sind meine besten Lehrmeister: Jeder ist so wie er ist. Akzeptier das. Punkt.

Hier ein paar Beispiele zum Thema Schlafen:

  • WO schlafen: Wir waren überzeugte Befürworter des Familienbetts, sprich: Eltern und Baby schlafen in einem Bett. Mit unserem ersten Kind hat das auch hervorragend funktioniert: zuerst zwischen uns, dann neben uns und schließlich haben wir das Gitterbett mit einer offenen Seite an unser Bett drangebunden. Unser erstes Kind war ein guter Durchschläfer, man hätte eine Bombe neben ihm explodieren lassen können – er wäre nicht weiter dadurch gestört worden. Und nein, wir haben das Kind niemals auch nur annähernd „überrollt“ oder erdrückt. Ich weiß nicht, unter welchem Drogeneinfluss man stehen muss, damit sowas passiert … (mehr…)

Add comment 11. Dezember 2009

Nachtlicht: besser rot

51517_PE151266_S3Mein Kind braucht zum Einschlafen Licht. Auch für’s Baby soll man nachts nur spärlich Licht machen, wenn es nötig ist.

Ich hab mal gehört, dass rotes Licht angeblich besser sei, da es die Melatoninproduktion nicht hemmt. Melatonin ist ein Hormon, das den Tag-Nacht-Rhythmus steuert. Ein niedriger Melatoninspiegel kann zu Schlafstörungen führen.

Wir haben die Nachtlampe „Spöka“ von IKEA (gibt’s in rot, blau und grün). Die gibt nur schwaches LED-Licht ab, ist sparsam, weich und kann kabellos betrieben werden – wenn sie nicht aus Plastik wäre, würde ich sagen: durchaus was zum Kuscheln :-)

Add comment 23. Oktober 2009

Durchschlafen: Neuer Versuch

Dieser Blog begleitet unser größtes Dilemma: Baby – mittlerweile 14 Monate alt! – schläft nachts nicht durch. Jeder bisherige Versuch (siehe Kategorie „Durchschlafen“) war zwar kurzfristig erfolgreich, aber jeder neue Zahn hat alles zunichte gemacht. Jeder Zahn plagt das Kind tage- wenn ich wochenlang.
Das Einschlafen geht butterweich: Baby schläft alleine ein (winkt mir, wenn ich aus dem Zimmer gehe!); nachts gibt’s maximal Wasser zu trinken. Ich übe mich in positiven Gedanken und versichere auch dem Kind, dass alles in Ordnung ist und es beruhigt schlafen kann. Alles nichts, oder? Trotzdem meldet sich das Baby teilweise alle 1,5 Stunden – und das in dem Alter!

Unsere Versuche in den letzten Wochen: (mehr…)

6 comments 19. Oktober 2009

Probleme? Du bist nicht allein …

Dein Kind schläft nachts nicht durch? Ach, das kenn ich, das hatten wir auch. Das gibt sich schon. Bei uns hat es auch Jahre gedauert …

Tröstlich? Ja und nein.
Einerseits ist es gut zu hören, dass andere ähnliche Probleme haben. Andererseits sind derartige Kommentare wenig hilfreich – zumindest mir gibt es manchmal das Gefühl des Versagens, denn andere haben die Situation gemeistert und ich bin knapp am Durchdrehen.

Nicht durchschlafen und nicht durchschlafen sind zwei Paar Schuhe – es ist schließlich Definitionssache. Nicht durchschlafen kann bedeuten, das Kind meldet sich 1x pro Nacht. Und es kann auch bedeuten, das Kind schreit 4-6x pro Nacht (so wie bei uns). Auch das Alter des Kindes spielt eine Rolle.

Unser Baby ist mittlerweile 13 Monate alt. Und meldet sich teilweise alle zwei Stunden. Sprich: Ich habe (bis auf ein paar genauso rare wie erholsame Auszeiten) quasi seit über einem Jahr nicht mehr ordentlich geschlafen. Und Schlafentzug ist eine Foltermethode. Dementsprechend steht es um die Mutter: ICH BIN ERLEDIGT!

Wir haben schon so manches versucht: siehe hier, hier, hier und hier. Doch jede Erfolgsmeldung war leider nur von kurzer Nachhaltigkeit geprägt.

Aber ich bin nicht allein.
Für dieses und andere Probleme gibt es Personen/Einrichtungen, die einem zur Seite stehen. Freilich hat es mich eine ordentliche Portion Überwindung zwischen „es geht schon“, „es wird schon werden“ und „ich kann nicht mehr“ gekostet, aber ich nehme die Hilfe mittlerweile an:

  • SozialarbeiterInnen/PsychologInnen: stehen oft kostenlos für Beratungsgespräche zur Verfügung. Leider ist das viel zu wenig bekannt. In Österreich sind es die Bezirkshauptmannschaften, die derartige Hilfestellungen anbieten. Nachfragen!
  • Schrei- und/oder Schlafambulanzen gibt es an vielen Kinderkliniken

Ich weiß aus eigener leidvoller Erfahrung, dass das Gefühl, eine schlechte Mutter zu sein, schwer wiegt. Und dass es sehr schwer ist, Hilfe anzunehmen bzw. um Hilfe zu bitten. Und wahrscheinlich am aller schwersten ist es, sich einzugestehen, dass man Hilfe braucht.

Add comment 15. September 2009

Baby schläft!

Neun Monate und eine Cranio-sacrale Impulsregulation hat es gebraucht: Jetzt schläft es plötzlich sieben Stunden (und mehr).

Nach nur einer Therapie-Einheit scheint es endlich geschafft. Die erste Nacht direkt danach war ein Horror, die nächsten nur unwesentlich besser. Doch in der Nacht auf den Muttertag hat es aus heiterem Himmel geklappt.

Habe schon von einigen Müttern gehört, dass die cranio-sacrale Therapie sehr gut geholfen hat. Absolut empfehlenswert!

1 comment 12. Mai 2009

Und dann machten uns die Zähne endgültig einen Strich durch die Rechnung

So. Drei weitere Zähne im Anmarsch und das beste Einschlafritual (siehe hier) war wie bereits erwähnt für die Katz. Leider war dieser Zustand nicht vorübergehend, und auch alles andere hat nur marginal geholfen: Auch in einer eindeutigen Zahnungspause schaffte Baby nur 3 Stunden Schlaf am Stück – und das nur mit homöopathischen Zäpfchen. Erstens sind die Zäpfchen meines Erachtens keine Dauerlösung und zweitens verloren sie die Wirksamkeit sobald sich die nächsten Zähnchen ankündigten. Damit waren wir wieder bei einem verlässlichen, aber wenig erholsamen 1,5-Stunden-Rhythmus. Baby war mittlerweile 9 Monate alt, und ich am Ende.

Ich habe den Kinderarzt kontaktiert und ihm geschildert, was wir alles schon versucht haben. Er sah noch zwei Möglichkeiten: Homöopathie und Schlaf-/Schreiambulanz.

Eine Bekannte hat sehr gute Erfahrungen mit Cranio-sacraler Impulsregulation in Verbindung mit Homöopathie gemacht. Gestern waren wir zum ersten Mal bei der Cranio-sacralen Therapie. Einen Termin beim Homöopathen haben wir demnächst. Mal sehen, was kommt. Die erste Nacht nach der Therapie war jedenfalls ein Horror: so viel und so oft und so lang hat Baby des Nächtens noch nie gebrüllt. Es kann nur mehr besser werden …

Add comment 6. Mai 2009

Und dann kamen die Zähnchen

Und dann kamen die Zähnchen – und das beste Einschlafritual war für die Katz. Darum hier noch ein paar Weisheiten, die ich in diesem Zusammenhang aufgegabelt habe:

  • Nächtliches Füttern: Wenn ein Kind des Nächtens Brust oder Fläschchen verlangt (obwohl es das in diesem Alter eigentlich nicht mehr brauche würde), dann soll man es geben – wenn es kräftig saugt. Wenn es nur nuckelt, dann geht es nicht ums Trinken sondern um Beruhigung; dann könnte auch ein Schnuller oder ein Schlaflied oder dergleichen helfen.
  • Homöopatische Zäpfchen: Ich hab Zäpfchen immer nur dann verteilt, wenn sprichwörtlich der Hut brannte. Eine Ärztin meinte aber, man könne sie auch vorbeugend beim Schlafenlegen geben. Hab ich ausprobiert – und ich meine es hat sich gelohnt.
  • Kinder-Tuina und Farbakupunktur: Alle LeidensgenossInnen werden es verstehen: Schläft das Kind schlecht und leidet, leidet die gesamte Familie. Also ging ich auch zur Farbakupunktur und Kinder-Tuina. Behandelt wurde fürs Zahnen und fürs Schlafen. Nach jeder Behandlung ist ein Zahn, der sich vorher schon lange und schmerzhaft angekündigt hat, durchgebrochen (ich weiß, das könnte auch Zufall sein …) und auch das Schlafen hat sich wieder gebessert (ich bin ja bei einem 8-monatigen Kind mit 4 Stunden schon hellauf zufrieden – vorher hatten wir teilweise stündlich …).
  • Einschlafritual: Unser Einschlafritual (sh.hier) machen wir selbstverständlich auch weiterhin.

2 comments 16. April 2009

Leidensweg und Lösung für’s Durchschlafen

Unser erstes Kind machte das ganz mustergültig: mit sechs Wochen sechs Stunden schlafen und nachfolgend von Monat zu Monat immer länger. Herrlich! Unser zweites Kind war da ganz anderer Meinung. Anfangs hält Mutter (und natürlich Vater) ja noch viel aus, die Zuversicht ist noch groß. Doch irgenwann war dann der Punkt erreicht, an dem ich einfach nicht mehr konnte. Das Baby wachte stünlich auf und war teilweise nur mit trinken zu beruhigen. Da wurde mir das Das neue Ein- und Durchschlafbuch. Endlich ruhige Nächte für Eltern und Kind empfohlen. Ich war skeptisch, denn mir war eine umstrittene Einschlafmethode bekannt, bei der man das Kind für einige Minuten schreien lässt. Und das wollte ich nicht. Außerdem war das Einschlafen weniger das Problem, sondern das Durchschlafen.

Innerhalb eines Tages habe ich den Inhalt förmlich eingesaugt, mich für Methode 1 der vorgestellten 6 Methoden entschieden und sogleich umgesetzt. Es hat sofort funktioniert – obwohl ich die sanfteste Methode angewendet habe.

Und so hat’s bei uns funktioniert: (mehr…)

3 comments 21. März 2009

Buchempfehlung: Ein- und Durchschlafen

Buch1Obwohl mir selbst schon zum Schreien zumute war, bringe ich es einfach nicht über’s Herz, mein Kind schreien zu lassen. Dieses Buch zeigt 6 Methoden zum besseren Einschlafen (und damit verbunden ist auch das Durschlafen). Ich entschied mich für Methode 1 – und es auf Anhieb funktioniert!

Das neue Ein- und Durchschlafbuch. Endlich ruhige Nächte für Eltern und Kind

Add comment 21. März 2009


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