Posts filed under 'Baby'

Gefährliches Spielzeug – Teil II: Kennzeichnung & EU-Warnliste

Speziell bei Kleinkindern spielt die Sicherheit des Spielzeugs eine entscheidende Rolle. Etwa zwei Drittel des Spielzeugs im Handel kommt aus Fernost – auch viele bekannte und namhafte Hersteller haben ihre Produktion bereits dorthin ausgelagert. Sowohl das Warnsystem RAPEX wie auch die Kennzeichnung der Produkte helfen bei der Orientierung: (mehr…)

Add comment 21. Dezember 2009

Angst vor Mehrwegwindeln?

Einen hervorragenden Erfahrungsbericht zum Thema Mehrwegwindeln, der kaum Fragen offen lässt, findet ihr hier.

Ich finde es schade, dass wir uns da beim ersten Kind nicht drüber getraut haben. Jetzt, wo unser zweites Kind schon 16 Monate alt ist, lohnt sich die Investition wohl nicht mehr. Und die beschriebenen wirklich genialen Bumgenius Mehrwegwindeln gab’s damals meines Wissens nach noch nicht …

Stiftung Warentest meinte zu Mehrwegwindeln (Stand 2005): „Waschbare Baumwollwindeln sind in puncto Umweltschutz nicht automatisch besser. Zellstoffmüll und Produktionsaufwand für Wegwerfwindeln stehen gegen Wasser-, Energie- und Waschmittelverbrauch bei Mehrwegwindeln. Eine unabhängig erstellte Ökobilanz gibt es laut Umweltbundesamt noch nicht. Sicher ist: Baumwollwindeln sind etwas billiger und ergeben weniger Müll. Wegwerfwindeln sind einfach und bequem, wiegen aber schwer: Jedes Baby produziert im Laufe seines Windellebens gut eine Tonne Windelmüll. Auch für empfindliche Babyhaut können Baumwollwindeln von Vorteil sein: Viele Babys vertragen sie besser.“

Foto: www.mosabuam.com

Add comment 20. Dezember 2009

Bedenkliche Inhaltsstoffe im Kinderspielzeug

ExpertInnen empfehlen Riechen, Rütteln und Fühlen:

  • Unangenehmer Geruch deutet auf Schadstoffe hin;
    stark parfümierte Tiere, Stifte oder Autos können Allergien fördern.
  • Scharfe Kanten und leicht ablösbare Einzelteile wie Knöpfe, Laschen oder Augen sind für Kleinkinder gefährlich.
  • Die Speichelechtheit der Farben lässt sich durch Rubbeln überprüfen: Bleibt Farbe am Finger zurück, besser nicht kaufen.
  • Achten Sie auf die Kennzeichnung: Fehlt bei Kunststoffartikeln ein Materialhinweis, so sind sie meist aus PVC. (Quelle: Konsument.at)

Add comment 16. Dezember 2009

Welche Windeln sind die besten?

Kleines Experiment zum Staunen: Schneidet mal eine (Einweg-)Windel auf und klopft den Inhalt (weißes Pulver) in ein Glas. Jetzt das Glas mit Wasser anfüllen – kurz warten. Und jetzt das Glas umdrehen. Na? (Erklärung weiter unten)

Aber was sind denn nun die BESTEN Windeln? (mehr…)

5 comments 15. Dezember 2009

„Explosion“ im 2. Lebensjahr – unterschätzt eure Babys nicht!

Schon bei meinem ersten Kind hab ich das zweite Lebensjahr besonders genossen. Und bei meinem zweiten ist es nicht anders.

Dieses Jahr ist speziell: Die Kinder beginnen zu laufen und zu sprechen – und plötzlich bricht alles förmlich aus ihnen heraus, was sie bisher aufgesogen haben. Sie verblüffen fast täglich mit Wissen oder Fertigkeiten, werden immer selbständiger.

Meine Empfehlung für Eltern mit Kindern im zweiten Lebensjahr: dabei sein, aufmerksam sein! Hier sieht man, was diese vorwitzigen Knirpse schon alles mitbekommen haben, was sie neu verknüpfen, was sie wissen.

Daher ist Vorsicht angebracht! Keine (ab)wertenden Bemerkungen über Babys äußern! Die kriegen schon sehr bald mit. Bitte nicht unterschätzen, nur weil sie sich nicht artikulieren können.

„Es ist halt noch ein Dummerchen …“, musste ich unlängst mitanhören.
Nein, ist es nicht! Es muss höchstens noch an seiner Feinmotorik feilen. Ansonsten wissen sie sehrwohl, was Sache ist.

Add comment 14. Dezember 2009

Trinken, trinken, trinken, auf’s Trinken nicht vergessen!

In immer mehr Bereichen komme ich drauf, wie wichtig das Trinken ist. Ausreichend trinken hilft bei:

  • Husten (jawohl!)
  • Blasenentzündung
  • Kopfschmerzen
  • Infektionen (Viren und Bakterien haben leichtes Spiel bei ausgetrockneten Schleimhäuten)
  • trockener Haut
  • beim Abnehmen
  • Gehirnleistung und Konzentration
  • usw.

Durst ist bereits ein Alarmsignal von Flüssigkeitsdefizit! Daher: Schon vorher trinken!

Das ist ein Thema, das ich mir selbst ins Stammbuch schreiben muss: Ich muss mich regelmäßig zum Trinken zwingen. Leider. Gemeint sind selbstverständlich vorzugsweise kalorienfreie Getränke wie Wasser oder ungesüßte Tees.

Und bei Kindern hilft wie so oft das gute Vorbild der Eltern: Wasser steht beim Essen am Tisch bereit. Die ganz kleinen prosten gerne mit den Großen. Auch übertrieben genüssliches Trinken mit Begleitgeräuschen wie „Aaaah!“ regen zur Nachahmung an.

3 comments 11. Dezember 2009

Wer schläft wo, wie und wann: Familienbett, Gitterbett und andere Eigenheiten

Meine Kinder sind meine besten Lehrmeister: Jeder ist so wie er ist. Akzeptier das. Punkt.

Hier ein paar Beispiele zum Thema Schlafen:

  • WO schlafen: Wir waren überzeugte Befürworter des Familienbetts, sprich: Eltern und Baby schlafen in einem Bett. Mit unserem ersten Kind hat das auch hervorragend funktioniert: zuerst zwischen uns, dann neben uns und schließlich haben wir das Gitterbett mit einer offenen Seite an unser Bett drangebunden. Unser erstes Kind war ein guter Durchschläfer, man hätte eine Bombe neben ihm explodieren lassen können – er wäre nicht weiter dadurch gestört worden. Und nein, wir haben das Kind niemals auch nur annähernd „überrollt“ oder erdrückt. Ich weiß nicht, unter welchem Drogeneinfluss man stehen muss, damit sowas passiert … (mehr…)

Add comment 11. Dezember 2009

Nein, nein und nochmals nein.

Sobald Baby mobil wird und beginnt, seine Umwelt zu entdecken, dann hocht doch einmal euch selbst zu: Wie oft sagst du NEIN? Und wie sagst du es?

Gestern hatten wir dazu eine Diskussion in der Eltern-Kind-Gruppe. Unser Fazit:

  • Was ist einem wirklich wichtig? Und was ist eigentlich egal? Darüber sollte jede Mutter in dieser Situation nachdenken. Denn wenn frau dauernd maßregelnd hinter dem Kind her sein muss, dann bedeutet das Stress – für’s Kind und vorallem für die Mutter selbst!
  • Im Hauptaufenthaltsraum sollte es nicht mehr als etwa fünf Neins geben. Die müssen dafür konsequent behandelt werden. Nicht heute so und morgen so.
  • Sollte es Sachen geben, die das Kind absolut nicht haben darf: wegräumen. Alles wegräumen wäre hingegen auch kontraproduktiv, schließlich soll das Kind auch das Nein akzeptieren lernen.
  • Die Körpersprache sollte stimmig sein: Ein strenges Nein sollte mit einem strengen Gesicht und einer strengen Stimme einhergehen. Kinder haben feine Antennen und bemerken, wenn ein Nein nicht wirklich so gemeint ist. Ein freundlich gehauchtes Nein mit lachendem Gesicht wird wohl eher als Spaß als ein strenges Nein aufgenommen

1 comment 28. Oktober 2009

Frustration, Wut und Weinen

Folgende Eckpunkte hab ich mir aus Das kompetente Kind: Auf dem Weg zu einer neuen Wertgrundlage für die ganze Familie von Jesper Juul zusammengetragen:

Kinder sind kompetent, aber ihnen fehlt die Erfahrung. Juul plädiert für Einbeziehung statt Erziehung und unterscheidet die beiden Begriffe wie folgt:

  • Erziehung: Erwachsene wissen alles, Kinder nix. Erziehung fürht zu Machtkämpfen, weil niemand gerne inkompetent gelten und von oben herab behandelt werden will.
  • Einbeziehung: fördert das Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit zur Kooperation.

Wer im Mittelpunkt steht, ist kein Teil der Gesellschaft mehr!

1166017_heyWährend der ersten 12-14 Monate stellen Eltern nahezu ununterbrochen die eigenen Bedürfnisse zurück. Ab diesem Alter müssen die Bedürfnisse der Eltern wieder mehr Raum gewinnen – das ist genauso wichtig für die Eltern wie auch für die Entwicklung des Kindes!
Frustration, Wut und Weinen sind untrennbare Bestandteile eines kindlichen Lernprozesses – vor allem in den ersten 5-6 Lebensjahren.
Die Kinder entdecken die Lust am Kämpfen und Argumentieren. Eltern sollten sie ernst nehmen, ohne ihnen notwendigerweise Recht zu geben. Ohne dieses Gegenüber bleiben die Kinder in ihrer Entwicklung stecken, das Kind ist und bleibt auf sich selbst fixiert und rechthaberisch.
Wenn ein Kind nicht alles das bekommt, worauf es Lust hat, dann ist das NICHT lieblos, unterdrückerisch und hat nichts mit mangelnder Fürsorge zu tun – im Gegenteil!
Das Kind lernt eines der wichtigsten Grundprinzipien: Man kann seine Bedürfnisse ausdrücken und darum bitten, was man haben möchte – aber man kann es nicht immer bekommen. Und: Es ist in Ordnung, wenn man sich darüber ärgert.

Add comment 26. Oktober 2009

Nachtlicht: besser rot

51517_PE151266_S3Mein Kind braucht zum Einschlafen Licht. Auch für’s Baby soll man nachts nur spärlich Licht machen, wenn es nötig ist.

Ich hab mal gehört, dass rotes Licht angeblich besser sei, da es die Melatoninproduktion nicht hemmt. Melatonin ist ein Hormon, das den Tag-Nacht-Rhythmus steuert. Ein niedriger Melatoninspiegel kann zu Schlafstörungen führen.

Wir haben die Nachtlampe „Spöka“ von IKEA (gibt’s in rot, blau und grün). Die gibt nur schwaches LED-Licht ab, ist sparsam, weich und kann kabellos betrieben werden – wenn sie nicht aus Plastik wäre, würde ich sagen: durchaus was zum Kuscheln :-)

Add comment 23. Oktober 2009

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