Gehört in jede Haus- und Reiseapotheke: Calendula-Tinktur

Ich hab früher schon mal von dieser Tinktur geschwärmt – und werde immer überzeugter von den Einsatzmöglichkeiten der Ringelblumentinktur – empfohlen übrigens auch von meiner Homöopathin:

Das wunderbare an der Calendula-Tinktur (oder Calendula-Essenz) ist: Sie wirkt desinfizierend, abschwellend und fördert (im Unterschied zu Jod-Tinkturen oder anderen Desinfektionsmitteln aus der Apotheke) die Heilung. Sie schützt vor Infektionen und Vereiterung. Außerdem kostet sie fast nix, hält ewig und drei Tage und das Fläschchen lässt sich leicht in Wickeltasche, Wanderrucksack, Kulturbeutel o.ä. stecken. Gemeinsam mit etwas klarem Wasser hat man so eines der wichtigsten Erstversorgungsmittel immer dabei.

Anwendung: Die Urtinktur unbedingt mit Wasser verdünnen – die Tinktur brennt sonst höllisch: wenige Tropfen auf ein kleines Glas Wasser reichen; sauberes Taschentuch o.ä. eintauchen und auf die betroffene Stelle tupfen.

Wie hier schon einmal beschrieben, ist die Tinktur einsetzbar bei:

  • Schürfwunden, Schnittwunden, Risswunden
  • ältere, entzündete, offene Wunden
  • beginnende Abszesse
  • Mückenstiche
  • Entzündungen im Mund- und Rachenbereich (als Mundspülung)

Aber nicht nur – ich verwende sie (nach Empfehlung der Homöopathin) auch für

  • Hautprobleme generell (Entzündungen, Akne …)
  • Auswaschen bei entzündeten/verklebten Augen
  • Auswaschen von verschmutzten, offenen Verletzungen
  • Förderung der Heilung bei bereits verkrusteten Wunden
  • Förderung der Verdauung, Linderung von Magenschmerzen/Darmentzündungen (innerlich angewendet)

Anscheinend hilft sich auch bei Periodenkrämpfen und Kopfschmerzen – da hab ich aber noch keine Erfahrung dazu. Bei Tieren hab ich die Tinktur bereits erfolgreich angewendet: Unsere Katze hat sich bei einer Verletzung tagelang immer wieder blutig gekratzt. Eine Behandlung mit der Ringelblumentinktur reichte aus, die Katze kratzte nicht mehr und die Wunde war bald verschlossen und konnte heilen.

Foto: Adem KAYA

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2 Gedanken zu “Gehört in jede Haus- und Reiseapotheke: Calendula-Tinktur

  1. Kann ich nur unterstreichen!

  2. Das stimmt, in meiner Kindheit war das auch immer so, bei einer Schürfwunde etc. erstmal die Calendula Salbe oder eben eine Tinktur (die kenn ich nochgar nicht). Werd ich aber in meine Reiseapotheke aufnehmen!

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