Neue Studie: Berufstätige Mütter schaden Kindern nicht

Es ist ja so eine Sache mit Studien – die eine behauptet dies, die andere genau das Gegenteil. Die Presse berichtet jedenfalls diesmal vom Ergebnis, dass berufstätige Mütter nicht schädlich seien. (Pfuuh, nochmal Glück gehabt!) Wie kontrovers dieses Thema gesehen wird, verraten die Kommentare.

Meine Meinung: Jedem das seine, jeder Mutter das ihre. Nicht jede Frau will arbeiten gehen, aber auch nicht jede Frau will jahrelang zuhause bleiben. Ich bin eine davon. Ergo: Wahlfreiheit heißt das Zauberwort.

Ich brauche meinen Job. Ich liebe meine Kinder, aber ich gehe auch gern arbeiten. Laut Studie sind arbeitende Mütter psychisch gesünder – dem kann ich durchaus etwas abgewinnen! Ich war bei jedem Kind zwei Jahre in Karenz und habe in dieser Zeit nur geringfügig gearbeitet. Aber selbst das war sehr bereichernd. Demnächst erfolgt mein 2. Wiedereinstieg (20 Stunden) und die Beweggründe sind nur sekundär wirtschaftlich.

Aber wie gesagt, bei diesem Thema prallen die Weltanschauungen aufeinander. Da ist die Rede von sich selbst verwirklichenden Frauen, von werfenden Wirtschaftskriegerinnen und dergleichen. Sehr gut gefallen hat mir persönlich unter anderem: “eine vernünftige teilzeitmutter ist allemal besser als ein vollzeit-trampel” oder “Berufstätige Väter schaden dem Kind auch nicht”.

Und was ist eure Meinung dazu?

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2 Gedanken zu “Neue Studie: Berufstätige Mütter schaden Kindern nicht

  1. Zum Glück sind berufstätige Mütter nicht schädlich! Schwein gehabt, denn ich gehöre auch zu der Gruppe geringfügig beschäftigter Mamis in Karenz!
    Meistens fällt mir aber der Abschied von meiner Tochter sehr schwer… :-(
    Oft denke ich auch, dass meine Abwesenheit an 3 Vormittagen pro Woche vielleicht DOCH mit den Schlafproblemen meiner Kleinen zusammen hängt. Durchgeschlafen hat sie seit ihrer Geburt vor 14 Monaten noch NIE! Und vor 2 Monaten zeigte sie auch alle “Symptome” des Pavor!
    Hoffentlich täuscht sich die Studie nicht… ;-)

  2. Ach was, mach dir keinen Kopf! Geringfügig ist ja nun wirklich nicht nicht viel. Und ob ein Kind nachts schläft oder eben nicht, hängt ganz und gar vom Kind und nicht von der Mutter ab.

    Mein erstes Kind hat immer geschlafen wie ein Engerl – seit er 6 Wochen alt war. Ein Traum! Mein zweites Kind hat mit gezeigt, dass es auch anders geht. Erst jetzt, kurz vor seinem 2. Geburtstag, schläft er – manchmal – durch.

    Bei beiden Kindern war ich 2 Jahre daheim. Beim ersten hab ich sofort nach dem Mutterschutz mit der geringfügigen Beschäftigung begonnen, beim 2. Kind erst nach einem Jahr.

    Mein Tipp: Lass deiner Tochter spüren, dass du gerne arbeiten gehst und voll dahinter stehst – dann kommt sie bestimmt gut damit zurecht. Ich weiß, dass das schlechte Gewissen schwer abzulegen ist. Aber ohne funktioniert’s besser – für dich und für sie!

    Alles Gute und halt die Ohren steif (besonders nachts)!

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