Bei Schnupfennasen & Co. muss mutter nicht gleich die Hausapotheke plündern – es geht auch anders: Hausmittel, die schon Oma erfolgreich angewendet hat. Wirken super und sind schonender – zum Körper wie zum Börserl.
Die meisten Hausmittel sind am wirksamsten, wenn erste Erkältungssymtome auftreten. Daher: rasch handeln. Erste Frühwarnzeichen sind: Frösteln, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Kopf- und Gleiderschmerzen sowie Schnupfen, Halsweh und Husten.
Hausmittel gegen Erkältung:
- Tee trinken:
Lindenblüten- oder Hollunderblütentee helfen beim Ausschwitzen (2 TL mit kochend heißem Wasserübergiesen, 10 min ziehen lassen, vor dem Schlafengehen trinken).
Salbeitee gurgeln bei Halsschmerzen (ich find das fuchtbar grauslich, aber es wirkt …)
Hagebuttentee stärkt das Immunsystem: Die roten Früchte enthalten mehr Vitamin C als Zitronen, zudem ist es hitzeresisten
Kamillentee hilft gegen Halzschmerzen, Schnupfen und Entzündungen der Nebenhöhlen, außerdem wirkt er beruhigend auf Magen und Darm und hat leicht antibakterielle Wirkung.
Pfefferminztee befreit durch das enthaltene Menthol die Atemwege und hilft bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Vor allem bei Übelkeit und Brechreiz wirkt eine Tasse Pfefferminztee oft Wunder. - Inhalieren:
Bäder mit Thymian, Fichtennadel oder Eukalyptus (Vorsicht bei Kleinkindern) wirken schleimlösend; Wichtig: Badetemperatur zwischen max. 38-40 °C, sonst macht der geschwächte Kreislauf schlapp; danach kicke Sochen anziehen und ruhen.
Inhalator oder Schüssel mit heißem Wasser mit Kamille oder den oben genannten Badeölen wirkt Wunder und ist auch als Vorbeugung geeignet, denn trockene Schleimhäute erleichtern Viren und Bakterien das Eindringen. - Wickel:
Zwiebel- oder Topfenwickel wirken entzündungshemmend
Kartoffelwickel bei Husten, da dieser die Wärme lange speichert und sie kontinuierlich abgibt (Kartoffel sehr weich kochen, in ein Tuch einschlagen, zerdrücken, Temperatur prüfen, auf die Brust legen und erst entfernen, wenn abgekühlt); Alternative dazu:
Schmalzwickel (siehe hier).
Bei uns kommt am 24. Dezember das Christkind. Und das ist gut so.
Wenn Väter in Karenz gehen, dann finde ich das wirklich grenzgenial!